Prinzipien gelungener Kommunikation  
espresso · kommunikation für Aufgeweckte espresso kommunikation für Aufgeweckte. Unsere Expertise: Professionelle Fragen, pfiffige Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, gelungenes Marketing und ansprechende Unternehmenskommunikation für Berater und alle Akteure in der Bildungsbranche. Wir setzen Sie gekonnt in Szene.

Prinzipien gelungener Kommunikation

Die Spielregeln beachten:
Grundprinzipien gelungener Unternehmenskommunikation

»Die Wahrheit ist die beste List«

Ehrlichkeit, Kontinuität und Zielgruppenorientierung bilden den Dreiklang gelungener Unternehmenskommunikation. Ehrlichkeit ist oberstes Gebot, denn Sie managen schließlich keine Klatschkolumne, sondern Sach- und Imageinformationen. Kontinuität ist Pflicht, denn nur wer regelmäßig Präsenz zeigt, wird langfristig registriert. Ihre Zielgruppenorientierung sichert die passende Ansprache für Ihre Zielgruppe und sorgt für zufriedene Gesprächspartner.

Um Missklängen vorzubeugen, halten sich Profis an einige wesentliche Anforderungen erfolgreicher Kommunikation. Gekonnte Kommunikationsmaßnahmen sind

systematisch:
Die jährliche Hochglanzbroschüre oder ein einmaliges Pressegespräch reichen nicht, um Ihr Image zu pflegen und Ihr Publikum für Ihre Leistungen zu interessieren. Planen Sie PR-Maßnahmen systematisch, nur so entfalten diese ihre ganze Wirkung.

aktiv:
Jeder betreibt Unternehmenskommunikation – ob er will oder nicht. Denn wer nichts sagt, sagt damit oft schon mehr als genug. Setzen Sie auf aktive PR und vermeiden Sie so Falschinformationen, Gerüchte und Fehleinschätzungen.

regelmäßig:
Machen Sie sich zur festen Größe im Informationsbedürfnis Ihrer Zielgruppen. Im Idealfall warten Ihre Kunden schon gespannt auf den nächsten Newsletter und die Redaktionen setzen bei ihrer Themenplanung auf Ihre regelmäßigen Pressemitteilungen.

verständlich:
Nicht jeder, der sich für Sie und Ihr Leistungsspektrum interessiert, kommt aus dem Personalbereich und spricht den üblichen Jargon. Überprüfen Sie Ihre Materialien kritisch auf ihre Verständlichkeit und machen Sie sich klar: Jedes Branchenvokabular grenzt aus. Widerstehen Sie auch der Versuchung, durch akademische Formulierungen Ihre Expertise zu beweisen. Wer seine Botschaften prägnant und klar übermittelt, hat die besten Chancen beachtet zu werden.

sachlich richtig:
Basis Ihrer Kommunikation sind Daten und Fakten, die korrekt und nachprüfbar sind. Ersparen Sie sich die Peinlichkeit, von außen auf Fehler hingewiesen zu werden.

glaubwürdig:
Bloße Fakten sichern nicht zwangsweise Glaubwürdigkeit. Kommunizieren Sie auch auf der Beziehungsebene: Vor allem hier entstehen Vertrauen, Glaubwürdigkeit und Sympathie.

problemorientiert:
Unternehmenskommunikation orientiert sich an Ihren Bezugsgruppen und deren Interessen. Gehen Sie auf Argumente sachkundig ein und stellen Sie sich einem kritischen Dialog. In keinem Unternehmen herrscht immer eitel Sonnenschein und Sie zeigen Profil, wenn Sie auf interne Veränderungen oder Korrekturen Ihres Portfolios offensiv eingehen.

offen:
Nur wenn Informationen offen ausgetauscht werden, entsteht ein glaubwürdiger Dialog. Gehen Sie auf Ihre Bezugsgruppen zu,  suchen Sie den Austausch und nutzen Sie ihn für neue Kommunikationsmaßnahmen oder zur Evaluierung Ihres Leistungskataloges.

inhaltlich abgestimmt:
Jeder, der im Namen eines Unternehmens spricht, muss auf identische Fragen sinngemäß gleiche Antworten geben. Schwören Sie Ihr Team auf eine gemeinsame Linie ein. Oder noch besser: Wählen Sie einen Sprecher aus, der Kontakte nach außen pflegt.

rechtzeitig:
Reagieren Sie zeitnah auf Anfragen Ihres Publikums. Nutzen Sie den Schwung einer interessierten Anfrage. Kommen Informationen zu spät, finden sie bestenfalls keine Berücksichtigung. War das Interesse groß, führt eine verzögerte Bearbeitung unter Umständen sogar zu massivem Ärger ihres Gegenübers.

kontinuierlich:
Bleiben Sie mit wohldosierten Häppchen am Ball und setzen Sie so auf Kontinuität statt auf Feuerwehreinsätze. Wer nur ab und zu den Dialog mit seinen Bezugsgruppen sucht, hinterlässt leicht einen unorganisierten und kopflosen Eindruck. Gute Kommunikation ist dauerhaft.

langfristig:
Steter Tropfen höhlt den Stein und für gute Unternehmenskommunikation ist langer Atem gefragt. Wer auf zeitnahe Effekte setzt, sollte um PR einen Bogen machen. Wer sich einen Namen machen will, benötigt Zeit und denkt in anderen Kategorien als beispielsweise die klassische Werbung.

professionell:
Makelloses Papier, ein ansprechendes Layout, eine korrekte Rechtschreibung sind Selbstverständlichkeiten. Im Zeitalter digitaler Kommunikation ist es zudem angebracht auf die richtige Form von Kommunikationsmaßnahmen zu verweisen. Setzen Sie auf eine sinnvolle Gliederung, verzichten Sie auf Übertreibungen und denken Sie an Ihre Koordinaten für die Kontaktaufnahme – Professionalität zeigt sich in wohlbedachten Kleinigkeiten.

Quelle:
Ulrike Felger: Den richtigen Ton treffen – praktische Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Trainer und Berater; ABC-Verlag, Kirchentellinsfurt